Polizeipräsidium Pforzheim

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Pforzheim (ots)

Nach dem Aufenthalt eines Patienten am Donnerstagabend in der Zentralen Notaufnahme wurde letztendlich das Verbringen in den polizeilichen Gewahrsam erforderlich.

Nach derzeitigem Stand wurde am 5.11.26, vor 19:30 Uhr, die Polizei vom Krankenhauspersonal aus der Kanzlerstraße telefonisch über einen Patienten in der Zentralen Notaufnahme informiert, welcher diese nicht verlassen wollte und sich zunehmend aggressiv verhielt. Auch die hinzueilenden Polizeibeamten konnten den 23-Jährigen nicht dazu bewegen, die Räumlichkeiten zu verlassen, so dass eine Ingewahrsamnahme erforderlich wurde.

Gegen das angekündigte Verbringen aus der Notaufnahme setzte sich der Mann zur Wehr und wollte zurücklaufen, so dass dieser letztendlich zu Boden gebracht werden musste. Beim Anlegen der Handschellen wehrte sich der 23-Jährige u. a. durch Kneifen in die Arme der Beamten und Treten. Ebenso versuchte er an ein Pfefferspray zu gelangen, welches verhindert werden konnte. Nachdem der Tatverdächtige die Anwesenden beleidigte, versuchte er die Einsatzkräfte anzuspucken. Glücklicherweise wurde nur ein Handschuh getroffen.

Letztendlich gelang es den nunmehr sechs Polizisten den 23-Jährigen in einen Streifenwagen zu bringen. Im Fahrzeug trat dieser u. a. gegen die Scheibe, so dass die Beine fixiert werden mussten. Abermals versuchte der Tatverdächtige an die Einsatzmittel der Beamten zu gelangen, in diesem Fall eine Dienstwaffe. Dies wurde konsequent unterbunden. Während der Fahrt zum Revier sprach der Mann mit deutscher Staatsangehörigkeit Bedrohungen und Beleidigungen gegen die Polizisten aus.

In der Gewahrsamszelle beruhigte sich der Tatverdächtige. Ihm wurde eine Blutprobe entnommen. Die Ermittlungen, unter anderem wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte, Bedrohung und Beleidigung, dauern an.

Einsatzkräfte wurden nicht verletzt. Ebenso entstand kein Sachschaden.

Benjamin Koch, Pressesprecher

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