Johannes Reuchlin, der berühmteste Sohn Pforzheims, setzte sich im 16. Jahrhundert mutig für Religionsfreiheit und den Erhalt jüdischer Schriften ein. Sein Vermächtnis lebt heute im Museum Johannes Reuchlin und vielfältigen Wissenschaftspreisen weiter – ein Symbol für Toleranz und Menschenrechte, das gerade heute relevanter ist denn je.

Johannes Reuchlin: Pforzheims großer Humanist und Pionier der Toleranz

Pforzheim – Johannes Reuchlin, geboren 1455 in Pforzheim, gilt als einer der bedeutendsten europäischen Humanisten und als Vorreiter der Reformation. Mit dem Beinamen „Phorcensis“ („aus Pforzheim“) verband er sein Lebenswerk untrennbar mit seiner Heimatstadt. Im Zentrum seines Schaffens stand das Studium der lateinischen, griechischen und besonders hebräischen Urtexte, mit dem Ziel, die geistigen Quellen der Religionen und der Philosophie wieder zugänglich zu machen. Damit setzte Reuchlin Maßstäbe für den interreligiösen Dialog und die Toleranz, die heute aktueller denn je sind.

Ein Anwalt der Menschenrechte zur Zeitenwende

In einer Epoche geprägt von religiösen Konflikten und Verfolgungen trat

Gesucht werden Alltagshelden: Pforzheim ruft zur Nominierung für den Familienfreundlichkeitspreis 2025 auf – Einzelpersonen und Organisationen können bis 17. August vorgeschlagen werden.

Jetzt mitmachen: Pforzheim vergibt 2025 wieder den Familienfreundlichkeitspreis

Pforzheim – Wer sich in unserer Stadt ehrenamtlich mit Herz und Engagement für Familien einsetzt, verdient besondere Anerkennung. Genau diese Anerkennung bietet der Familienfreundlichkeitspreis 2025, für den ab sofort alle Bürgerinnen und Bürger Pforzheims Vorschläge einreichen können.

Gesucht werden Einzelpersonen und Organisationen, die mit ihrem Einsatz das Leben von Familien in Pforzheim lebenswerter machen. Das können Herzensmenschen aus der Nachbarschaft oder Initiativen, Vereine und Institutionen sein, die mit Tatkraft und Empathie Familien unterstützen.


Zwei Kategorien, ein Ziel: gelebte Familienfreundlichkeit

Die Stadt Pforzheim verleiht den Preis in folgenden Kategorien:

  • Einzelpersonen, die sich ehrenamtlich engagieren

  • Organisationen, wie Vereine, Institutionen oder Initiativen

Mit der Auszeichnung ist ein Preisgeld von 750 Euro für Einzelpersonen und 2.000 Euro für Organisationen verbunden – ein symbolisches Dankeschön

Vom 22. August bis 7. September 2025 verwandelt sich Pforzheims Marktplatz erneut in ein Paradies für Weinliebhaber und Genießer – das Oechsle Fest lädt zur 38. Ausgabe ein.

Tradition trifft Genuss: Das 38. Oechsle Fest in Pforzheim lädt ein

Pforzheim – Die Goldstadt steht ab dem 22. August 2025 wieder ganz im Zeichen des Weins: Das Oechsle Fest Pforzheim geht in seine 38. Runde. Ganze 17 Tage lang, bis zum 7. September, wird auf dem Marktplatz gefeiert, geschlemmt und angestoßen.

Benannt nach dem Pforzheimer Erfinder der Wein- und Mostwaage, Christian Ferdinand Oechsle, ehrt das Weinfest seit 1986 nicht nur den Mann, sondern auch das Handwerk – mit einem charmanten Mix aus badischer und württembergischer Weinkultur, regionaler Küche und einem stimmungsvollen Musikprogramm.


Genuss und Atmosphäre im Herzen der Stadt

Zahlreiche liebevoll dekorierte Lauben laden zum Verweilen ein. Besucherinnen und Besucher können sich auf eine große Auswahl an Weinen und Sekten freuen

Mit dem Fahrrad durch die Kulturszene: Am 31. Juli beginnt in Pforzheim die neue Saison des beliebten Programms „Kultur Radler“. Kunst, Geschichte und Bewegung verschmelzen zu einem besonderen After-Work-Erlebnis.

Pforzheim. Kunst auf zwei Rädern erleben – das ermöglicht auch in diesem Jahr das beliebte Format „Kultur Radler“, das am Donnerstag, 31. Juli 2025, um 17 Uhr in eine neue Saison startet. Unter der bewährten Leitung von Regine Landauer und Brigitte Habermann erwartet die Teilnehmenden eine einzigartige Verbindung aus Bewegung und Kultur, bei der Pforzheims Kunst- und Kulturlandschaft aktiv per Fahrrad entdeckt wird.

After-Work-Tour mit kulturellem Mehrwert

Den Auftakt bildet eine After-Work-Tour, die am Haupteingang der Schlosskirche beginnt. Von dort führt die rund zweieinhalbstündige Tour über das Schlossbergareal und das Museum Johannes Reuchlin, weiter über den Marktplatz zur Altstädter Kirche. Auf dem Rückweg durchqueren die Teilnehmenden das charmante Flößerviertel, bevor die Fahrt gegen 19:20 Uhr bei der BrauArtLounge / Brauerei Ketterer gesellig

Mit konkreten Ideen und Engagement beteiligten sich 35 Bürgerinnen und Bürger am ersten Workshop zum Sozialentwicklungsplan Inklusiv der Stadt Pforzheim. Das Ziel: ein zukunftsfähiges, solidarisches Miteinander.

Pforzheim. Am Freitag, 18. Juli 2025, fand der erste Bürger-Workshop zum Sozialentwicklungsplan Inklusiv der Stadt Pforzheim statt. 35 engagierte Bürgerinnen und Bürger – mit und ohne Behinderung – arbeiteten gemeinsam an Ideen für ein besseres soziales Miteinander. Sie kamen aus unterschiedlichsten Stadtteilen und Altersgruppen.

Ziel der Veranstaltung war es, konkrete Vorschläge zu erarbeiten, die als Leitlinien für die zukünftige Stadtentwicklung dienen. Im Fokus standen zentrale Lebensbereiche wie Teilhabe, Erziehung und Bildung, Wirtschaft und Arbeit, Gesundheit sowie Wohnen.

Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn eröffnete die Veranstaltung und betonte die Bedeutung aktiver Bürgerbeteiligung:

„Sie, die Bürgerinnen und Bürger, kennen die sozialen Herausforderungen vor Ort. Ich freue mich auf Ihre Perspektiven und Vorschläge.“

Kirstin Niemann, Abteilungsleiterin Sozialplanung, und Mohamed Zakzak, Inklusionsbeauftragter der Stadt, gaben einen Überblick über den bisherigen Prozess.

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