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Mehrere städtische Einrichtungen verlegen ihre Standorte innerhalb der Pforzheimer Innenstadt. Ziel ist eine bessere Erreichbarkeit und barrierefreie Zugänge.


Im Zusammenhang mit geplanten Rückbaumaßnahmen an den Gebäudekomplexen in der Östlichen Karl-Friedrich-Straße werden mehrere städtische Einrichtungen verlegt. Der Pflegestützpunkt, das Familieninformationszentrum (FIZ) sowie die Informations-, Beratungs- und Beschwerdestelle für psychisch kranke Menschen und deren Angehörige (IBB-Stelle) ziehen in die Westliche Karl-Friedrich-Straße 7, erstes Obergeschoss.

Mit dem neuen Standort werden die Angebote zentral in der Innenstadt gebündelt. Die Räumlichkeiten sind barrierefrei zugänglich. Die Lage soll die Erreichbarkeit verbessern und kurze Wege für Bürgerinnen und Bürger ermöglichen, die unterschiedliche Beratungs- und Serviceleistungen in Anspruch nehmen.

Der Pflegestützpunkt und die IBB-Stelle sind weiterhin durchgängig telefonisch erreichbar und ab dem 4. Februar am neuen Standort anzutreffen. Der Pflegestützpunkt ist unter der Telefonnummer 07231 39 3800 sowie per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein. erreichbar.

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Stadtwerke Pforzheim nehmen neue Anlage mit erneuerbaren Energien in Betrieb.


Die Stadtwerke Pforzheim haben in Huchenfeld eine neue Energiezentrale fertiggestellt und in Betrieb genommen. Mit der Anlage wird die Wärmeversorgung im Stadtteil neu ausgerichtet und der Einsatz fossiler Brennstoffe reduziert. Die Energiezentrale ist Teil der langfristigen Strategie für eine nachhaltige Nah- und Fernwärmeversorgung.

Die Wärme wird überwiegend aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Zum Einsatz kommen eine Luft-Wärmepumpe und eine Pelletheizung. Ein Pufferspeicher ermöglicht eine effiziente Nutzung der erzeugten Wärme. Der für den Betrieb der Wärmepumpe benötigte Strom stammt zu großen Teilen aus einer Photovoltaikanlage auf dem Gelände. Zur Absicherung bei Spitzenlasten und als Reserve ist zusätzlich ein Gaskessel installiert.

Die Anlage ist so ausgelegt, dass sie zunächst das benachbarte Hallenbad und die Schule versorgt. Darüber hinaus ist sie auf den Ausbau eines Nahwärmenetzes vorbereitet. Künftig sollen auch umliegende Wohngebäude angeschlossen werden. Ziel ist es, das Netz schrittweise

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Infrarotaufnahmen zeigen Wärmeverluste an Gebäuden und bieten individuelle Energieberatung.


Unzureichende Wärmedämmung und Wärmebrücken führen bei vielen Gebäuden zu erhöhten Wärmeverlusten. Diese Schwachstellen sind von außen meist nicht sichtbar und machen sich häufig erst durch hohe Heizkosten oder durch Schimmelbildung bemerkbar. Mithilfe von Infrarotaufnahmen lassen sich solche Wärmeverluste an der Gebäudehülle sichtbar machen.

Im Sanierungsgebiet Dillweißenstein bietet die Stadt Pforzheim eine kostenfreie Thermografieaktion für Hauseigentümer an. Ziel ist es, Wärmeverluste an Gebäuden aufzuzeigen und Möglichkeiten zur Reduzierung des Energieverbrauchs darzustellen. Das Angebot wurde gemeinsam mit der Klimaschutz- und Energieagentur Enzkreis Pforzheim keep gGmbH entwickelt und wird von qualifizierten Energieberatern der keep gGmbH durchgeführt.

Im Rahmen der Aktion werden pro Gebäude vier Infrarotaufnahmen der äußeren Gebäudehülle erstellt. Diese Aufnahmen erfassen die Oberflächentemperaturen und machen Bereiche mit erhöhten oder verminderten Wärmeverlusten sichtbar. Die Ergebnisse werden in einem individuellen Kurzbericht ausgewertet. Ergänzend erhalten die Teilnehmenden ein persönliches, einstündiges und kostenloses

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Am Samstag, 31. Januar, kommt es wegen einer Fahrraddemonstration zu Sperrungen und Stau.


In Pforzheim und Teilen des Enzkreises ist am Samstag, 31. Januar, mit erheblichen Verkehrsbehinderungen zu rechnen. Anlass ist eine angemeldete Versammlung von Fahrradfahrern. Nach aktuellem Stand findet die Veranstaltung zwischen 11 und 15 Uhr statt. Zusätzlich ist mit Verkehrsbeeinträchtigungen durch die An- und Abreise der Teilnehmenden am Vormittag und am Nachmittag zu rechnen.

Die geplante Strecke beginnt in Pforzheim an der Staatsanwaltschaft in der Lindenstraße. Von dort führt sie über die Bahnhofstraße stadtauswärts. Auf dem Leopoldplatz ist eine Zwischenkundgebung vorgesehen. Anschließend verläuft die Route über die Goethestraße, Zerrennerstraße, Leopoldstraße, Dillsteiner Straße, Bleichstraße, die Kallhardbrücke sowie über die Calwer Straße und die Bundesstraße 463. Weitere Streckenabschnitte sind die Huchenfelder Straße, die Landesstraße 574, die Schellbronner Straße, die Hohenwarter Straße und die Pforzheimer Straße.

Zwischen Schellbronn und Neuhausen ist eine Gedenkminute geplant. Danach erfolgt die

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Durch die Integration des VPE-Gebiets entsteht ein größerer Verkehrsverbund von der Pfalz bis vor Stuttgart.


Der Karlsruher Verkehrsverbund erweitert sein Verbundgebiet durch die Integration des Verkehrsverbunds Pforzheim-Enzkreis. Damit entsteht ein zusammenhängender Nahverkehrsraum für knapp zwei Millionen Menschen auf mehr als 4.000 Quadratkilometern. Das Gebiet reicht von der Pfalz bis an die westlichen Ausläufer der Region Stuttgart.

Im Zuge der Erweiterung sind das Land Baden-Württemberg, die Stadt Pforzheim und der Enzkreis dem KVV als Gesellschafter beigetreten. Der Gesellschafterbeitritt wurde am 18. Dezember 2025 notariell beurkundet. Vorausgegangen war eine Absichtserklärung im Februar 2025. Mit der Aufsichtsratssitzung am 20. Januar 2026 nahm die neue Verbundstruktur offiziell ihre Arbeit auf.

Ziel der Erweiterung ist eine stärkere regionale Vernetzung im öffentlichen Nahverkehr. Vorgesehen sind verbindliche Qualitätsstandards in der Kundenbetreuung, einheitliche Tarifstrukturen im gesamten Verbundgebiet sowie der Ausbau digitaler Mobilitätsangebote, darunter Anwendungen wie die KVV.regiomove-App. Mit dem Beitritt des Landes soll zudem

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