Vom idyllischen Weinbaugebiet zur lebendigen Wohngegend – der Pforzheimer Stadtteil Maihälden, einst als „Brötzinger Riviera“ bekannt, blickt auf eine spannende Geschichte.

Pforzheim – Der Stadtteil Maihälden, im Westen Pforzheims gelegen und liebevoll auch „Brötzinger Riviera“ genannt, hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich. Seinen Namen verdankt er dem Weinbau, der früher die Hänge unterhalb der heutigen Kurze Steige prägte. Heute steht der Stadtteil für modernes Wohnen, Dynamik und eine junge Bevölkerung – doch seine Wurzeln reichen tief in die Geschichte.

Historische Aufnahmen zeigen Maihälden noch weitgehend unbebaut: sanfte Wiesen, üppige Grünflächen und eine harmonische Landschaft, in die sich nur vereinzelt Bebauung einfügte. Seit den späten 1960er-Jahren hat sich das Bild stark gewandelt. Wo einst Weinreben und naturbelassene Flächen dominierten, prägen nun Wohnhäuser, Straßen und lebendige Nachbarschaften das Bild.

Wer einen Blick zurückwerfen möchte, kann historische Ansichten von 1968 mit heutigen Karten und Luftbildern vergleichen. So wird sichtbar, wie sich die Gegend Schritt

Sonnige Auszeit mitten im Grünen: Der Biergarten des Seehaus Pforzheim lockt mit schattigen Kastanien, regionalen Speisen, kühlen Getränken und viel Platz zum Entspannen – ideal für Ausflüge, Spaziergänge und Familien.

Pforzheim – Wer Natur, gutes Essen und gemütliche Atmosphäre schätzt, findet im Biergarten des Landgasthofs Seehaus die perfekte Auszeit. Direkt am idyllischen See gelegen, verbindet der Biergarten kulinarische Genüsse mit der besonderen Stimmung des Hagenschießwaldes – ideal für Wanderer, Spaziergänger, Familien und alle, die einfach entspannen möchten.

Gemütlich unter alten Kastanien
Knorrige Kastanienbäume spenden im Sommer angenehmen Schatten, während Gäste mit Blick auf den See hausgemachte Spezialitäten genießen. Die Selbstbedienung sorgt für unkomplizierten Ablauf, sodass jeder sein Lieblingsgericht wählen kann.

Öffnungszeiten & Angebot
Der Biergarten ist bei schönem Wetter von Dienstag bis Sonntag von 11:00 bis 22:00 Uhr geöffnet. Gäste erwartet ein täglich wechselnder Mittagstisch sowie klassische Biergarten-Speisen, frisch zubereitete Tagesessen, Desserts und eine gut sortierte Getränkeauswahl von alkoholfreien Durstlöschern bis

Vom barocken Jagdpavillon zum beliebten Ausflugsziel – das Seehaus Pforzheim vereint über 250 Jahre Geschichte, Natur und Gastfreundschaft und bleibt ein besonderer Ort für Genießer und Wanderer.

Pforzheim – Eingebettet im idyllischen Hagenschießwald zählt das Seehaus zu den traditionsreichsten Orten der Stadt. Seine Geschichte reicht bis ins 18. Jahrhundert zurück und macht es zu einem lebendigen Zeugnis badischer Kultur und Gastlichkeit.

Vom Jagdpavillon zum Landgasthof
Die Ursprünge des Seehauses gehen auf das Jahr 1731 zurück, als Markgraf Karl Wilhelm von Baden das Gelände erwarb und einen Fischweiher anlegen ließ. Sein Enkel, Markgraf Karl Friedrich, ließ zwischen 1774 und 1776 einen Jagdpavillon errichten – der Grundstein für das heutige Seehaus. Seit 1818 diente es als Försterei mit Gastwirtschaft und entwickelte sich schnell zu einem beliebten Ziel für Wanderer und Ausflügler.

Historische Weiterentwicklung und Restaurierungen
Im Jahr 1870 erhielt das ursprünglich einstöckige Gebäude zusätzliche Stockwerke und seine heutige Form. 1935 kamen Holzschindeln und

Der Wallberg in Pforzheim spiegelt mehr als 100 Jahre Stadtgeschichte: von militärischer Fliegerwache über Trümmerberg bis hin zum zentralen Erinnerungs- und Erholungsraum.

Pforzheim – Der Wallberg gehört zu den prägenden Orten der Stadt. Kaum ein anderer Platz vereint so viele Facetten der Pforzheimer Geschichte: militärische Bedeutung, städtebauliche Entwicklung, gesellschaftliche Debatten und lebendige Erinnerungskultur.

Frühwarnsystem im Ersten Weltkrieg
Während des Ersten Weltkriegs war der Wallberg Standort einer Fliegerwache. Von hier aus wurden feindliche Fliegerangriffe gemeldet, nachdem der erste Angriff auf Karlsruhe 1915 die Bedrohungslage deutlich machte. Alarmierungen erfolgten zunächst durch Glockenläuten, später auch mit Signalbomben. Schon damals war jedoch klar, dass eine rechtzeitige Warnung nur eingeschränkt möglich war.

Mahnmal für die Kriegsfolgen
Nach dem Zweiten Weltkrieg erhielt der Wallberg eine völlig neue Funktion. Er wurde aus den Trümmern der zerstörten Stadt künstlich aufgeschüttet und wuchs um mehrere Dutzend Meter. Heute erinnert der Berg als Mahnmal an die Zerstörung Pforzheims am 23. Februar

Von einer historischen Landschaftsbezeichnung zur modernen Gewerbefläche – die Wilferdinger Höhe prägt heute Pforzheims Wirtschaft und Infrastruktur.

Pforzheim – Die Wilferdinger Höhe, ursprünglich eine historische Flurbezeichnung für eine markante Anhöhe, steht heute für Dynamik, Arbeitsplätze und Wirtschaftskraft. Der Name verweist auf die Verbindung zum benachbarten Ortsteil Wilferdingen und erinnert an traditionelle Landnutzung und alte topografische Strukturen.

Am 7. Dezember 1970 stellte der Pforzheimer Gemeinderat mit einem klaren Mehrheitsbeschluss (22 Stimmen bei sechs Gegenstimmen) die Weichen für die Zukunft: Der Bebauungsplan für ein 128 Hektar großes Gewerbegebiet im Nordwesten der Stadt wurde verabschiedet. Ziel war es, neue Arbeitsplätze zu schaffen, die regionale Wirtschaft zu stärken und die Verkehrsinfrastruktur entscheidend zu verbessern.

Große Verkehrsoffensive für die Anbindung
Parallel zur Entwicklung der Gewerbeflächen wurde massiv in die Verkehrsanbindung investiert. Mit der Herausnahme der B10 aus dem Stadtzentrum wurde der Berufs- und Wirtschaftsverkehr entlastet. Die seit 1973 geplante Nordwesttangente sollte zusätzliche Verkehrsströme aufnehmen. Zudem wurden

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