Die Geschichte der Wirtshausschilder lebt auf: Am 29. September erklärt Kunsthistorikerin Dr. Elke Pastré im Stadtarchiv Pforzheim ihre Bedeutung anhand der Gastwirtschaft „Zum Goldenen Lamm“.

Pforzheim – Wirtshausschilder waren mehr als Dekoration: Sie standen für Unterkunft, Essen, Trinken, Schutz, Ehrlichkeit und Qualität. Nur ausgewählte Wirte erhielten die sogenannte „Schildgerechtigkeit“. Diese Ehre durften sie durch kunstvoll gefertigte Aushängeschilder dokumentieren.

Am Beispiel der Pforzheimer Traditionsgastwirtschaft „Zum Goldenen Lamm“ erläutert Kunsthistorikerin Dr. Elke Pastré die historischen Kriterien und die kulturgeschichtliche Bedeutung dieser Zeichen.

Der Vortrag findet am Montag, den 29. September 2025, um 19 Uhr als Hybridveranstaltung statt: im Stadtarchiv Pforzheim, Veranstaltungsraum, Kronprinzenstr. 24 a, sowie online als digitales Meeting. Die Teilnehmerzahl vor Ort ist begrenzt, die Veranstaltung ist nicht barrierefrei.

Interessierte können sich anmelden unter archiv(at)pforzheim.de oder telefonisch unter 07231 39-2899.

Diese Veranstaltung bietet einen besonderen Einblick in die Kulturgeschichte Pforzheims und ist eine Gelegenheit, historische Handwerkskunst im kulturellen Kontext kennenzulernen.

 

Pforzheim empfängt 21 Schülerinnen und Schüler aus der Partnerstadt Gernika – ein Schüleraustausch, der interkulturelle Freundschaften und europäische Verbundenheit fördert.

 

Am Donnerstag, 25. September 2025, hieß Bürgermeister Frank Fillbrunn eine Schülergruppe aus Pforzheims Partnerstadt Gernika im Neuen Rathaus willkommen. Insgesamt 21 Jugendliche und zwei Lehrkräfte der Schule Seber Altube Ikastola besuchen derzeit das Hilda-Gymnasium in Pforzheim.

Der Besuch ist Teil des Schüleraustauschs zwischen den beiden Schulen. Bereits im März hatten 21 Schülerinnen und Schüler aus Pforzheim Gernika besucht. Bürgermeister Fillbrunn betonte die Bedeutung solcher Begegnungen: „Durch den Schüleraustausch erhalten junge Menschen Einblicke in andere Kulturen und erleben ein Stück weit den dortigen Alltag. Dabei lernen sie nicht nur eine andere Sprache, sondern auch die Bedeutung von Toleranz und internationalem Zusammenhalt.“

Auch die Spanischlehrerin Hippelein hob den Wert des Programms hervor: „Es ist eine tolle Gelegenheit, dass Schülerinnen und Schüler früh Erfahrungen bei Begegnungen in der Partnerstadt sammeln können – gerade im

Ein geführter Spaziergang am 12. Oktober beleuchtet die Rolle außergewöhnlicher Frauen in der Pforzheimer Schmuckindustrie – ein besonderes Stück Frauengeschichte.

Am Sonntag, 12. Oktober 2025, lädt die städtische Gleichstellungsstelle Pforzheim zu einer besonderen Stadtführung ein. Unter dem Titel „Rasslerin, Polisseuse, Goldkontrolleurin. Frauen der Pforzheimer Schmuckindustrie“ vermittelt die Kunsthistorikerin Christina Klittich spannende Einblicke in die Geschichte der Schmuckstadt und stellt dabei außergewöhnliche Frauen vor, die maßgeblich zur Entwicklung Pforzheims beigetragen haben.

Bei dem rund zweistündigen geführten Spaziergang entdecken die Teilnehmenden nicht nur bedeutende Orte der Schmuckindustrie, sondern erfahren auch mehr über bemerkenswerte Persönlichkeiten, die das Bild der „Goldstadt“ geprägt haben.

Die Führung beginnt um 15 Uhr am Waisenhausplatz beim Goldschmiedesteg. Die Teilnahme kostet 9 Euro pro Person. Eine Anmeldung ist bis eine Woche vor der Veranstaltung unter tourist-info(at)pforzheim.de möglich.

Weitere Informationen zu Stadtführungen sind online verfügbar unter www.pforzheim.de/spf

Pforzheims Oberbürgermeister Peter Boch wirbt bei der Bundesregierung um Unterstützung für das Projekt AWARE – eine KI-basierte Videoüberwachung, die Datenschutz und Sicherheitsgefühl miteinander verbinden soll.

Pforzheim. Oberbürgermeister Peter Boch hat sich in einem Schreiben an Bundesministerin Dorothee Bär (Forschung, Technologie und Raumfahrt) gewandt. Darin bittet er um Unterstützung und Förderung des Projekts AWARE, einer intelligenten Videoüberwachungstechnologie, die höchste Datenschutzstandards einhält. Gleichzeitig setzt Boch auf die Rückendeckung der beiden Pforzheimer Bundestagsabgeordneten Gunter Krichbaum (Staatsminister) und Katja Mast (Staatssekretärin).

„Trotz unserer objektiv hohen Sicherheit ist das subjektive Sicherheitsgefühl, insbesondere bei schutzbedürftigen Gruppen wie Frauen, eher gering“, erklärt Boch. Dies führe dazu, dass manche Menschen die Innenstadt mieden – mit negativen Folgen für das städtische Leben und die Entwicklung der City.

Die Technologie AWARE soll genau hier ansetzen: Kamerabilder werden direkt von einer Künstlichen Intelligenz analysiert und sofort anonymisiert. Nur im Falle eines erkannten Gewaltvorfalls werden Sequenzen gespeichert – und auch nur dann freigegeben,

Am 10. Oktober bleibt das Stadtteilbad Huchenfeld geschlossen – Grund ist eine interne Veranstaltung des Betriebsteams.

Pforzheim-Huchenfeld. Das Stadtteilbad Huchenfeld bleibt am Freitag, 10. Oktober 2025, für Besucherinnen und Besucher geschlossen. Der Grund ist eine interne Betriebsveranstaltung, die an diesem Tag im Bad stattfindet.

Das Stadtteilbad öffnet regulär wieder am darauffolgenden Tag zu den gewohnten Öffnungszeiten.

Die Stadtverwaltung bittet Badegäste um Verständnis für die eintägige Schließung.

 

 

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