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Oberbürgermeister Boch zieht Bilanz und zeichnet Daniela Vogel mit der Bürgermedaille aus.


Beim Neujahrsempfang der Stadt Pforzheim hat Oberbürgermeister Peter Boch vor rund 1.500 Gästen zentrale Entwicklungen, laufende Projekte und Ziele für das Jahr 2026 vorgestellt. Die Veranstaltung fand im CongressCentrum Pforzheim statt und stand unter dem Motto „Pforzheim baut Zukunft“.

Im Mittelpunkt der Ansprache stand der im Dezember verabschiedete Doppelhaushalt. Dieser ermögliche Investitionen und sichere die Weiterentwicklung der Stadt. Fortschritte hob der Oberbürgermeister insbesondere bei der Bäderlandschaft hervor. Das neue Stadtteilbad in Huchenfeld wurde eröffnet, für das Panoramabad auf dem Wartberg erfolgte der Spatenstich.

Auch die Entwicklung der Innenstadt sei vorangekommen. Mit der Fertigstellung des ersten Gebäudes der Schlossberghöfe werde ein Projekt umgesetzt, das Auswirkungen auf weitere Investitionen im Stadtzentrum habe. Weitere Impulse setze das neue Sozialrathaus mit Supermarkt. Dort wurde mit dem Rückbau des früheren Sinn-Leffers-Gebäudes begonnen. Als größtes Bildungsinfrastrukturprojekt der Stadt bezeichnete Boch

den Insel-Campus auf dem Areal der Inselschule. Bis 2030 sollen rund 40 Millionen Euro in Bildung und Betreuung investiert werden. Geplant sind neue Kitas in Büchenbronn und Hohenwart sowie der Ausbau von Schulkindbetreuung und Bildungseinrichtungen in Würm, Eutingen und Huchenfeld.

Private Investitionen seien ein weiterer Faktor der Stadtentwicklung. Genannt wurden unter anderem der neue Eingangsbereich des Wildparks sowie Investitionen Pforzheimer Unternehmen. Fördermittel von Bund und Land spielten für zahlreiche Projekte eine zentrale Rolle, etwa für die Neugestaltung des Pfälzer Platzes. Der Oberbürgermeister würdigte in diesem Zusammenhang das Engagement der Abgeordneten.

Ein weiterer Schwerpunkt lag auf Sport, Ehrenamt und Freizeit. Boch verwies auf die Erhöhung der Fördermittel für den Sportkreis und den Bau einer neuen Skateanlage im Enzauenpark. Beim Thema Sicherheit erinnerte er daran, dass Pforzheim zu den sichersten Großstädten im Land zählt. Zugleich kündigte er weitere Investitionen an, unter anderem in den Kommunalen Ordnungsdienst, den Katastrophen- und Bevölkerungsschutz sowie ein Pilotprojekt zur Videoüberwachung am Leopoldplatz. Zudem sind ein neues Führungs- und Lagezentrum der Polizei, ein Katastrophenschutzlager und der Ausbau des Sirenennetzes vorgesehen.

Mit Blick auf die Zukunft nannte Boch zwei Vorhaben: die Bewerbung für eine Landesgartenschau ab 2038 unter dem Motto „Gold trifft Grün“ sowie das Engagement für die Gründung einer Landesuniversität in Pforzheim. Ein Unterstützerkreis hierfür wurde bereits vor dem Neujahrsempfang gegründet.

Im Rahmen der Veranstaltung wurde Daniela Vogel mit der Bürgermedaille der Stadt ausgezeichnet. Gewürdigt wurde ihr langjähriges ehrenamtliches Engagement bei der Verkehrswacht Pforzheim und Enzkreis, insbesondere ihre Arbeit als Vorsitzende sowie ihr Einsatz für die Jugendverkehrsschule und die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen.

Musikalisch begleitet wurde der Abend vom Südwestdeutschen Kammerorchester, das in der aktuellen Saison sein 75-jähriges Bestehen feiert. Im Anschluss nutzten die Gäste die Gelegenheit zum Austausch und zur Information an verschiedenen Ständen städtischer Einrichtungen und Institutionen.

 


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