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Die Dr.-Johannes-Faust-Schule Knittlingen vereint Grundschule und Realschule. Sie bietet einen bilingualen Unterricht und legt einen Schwerpunkt auf Berufsorientierung.


Die Dr.-Johannes-Faust-Schule Knittlingen ist eine Verbundschule aus Grundschule und Realschule. Der Schulstandort befindet sich in der Parkstraße 5 in Knittlingen. Schülerinnen und Schüler werden von der Grundschulstufe bis zur mittleren Reife an einer Schule unterrichtet.

Ein zentrales Angebot ist ein bilingualer Zug. Dabei werden ausgewählte Unterrichtsinhalte in einer Fremdsprache vermittelt. Ziel ist die Stärkung von Fremdsprachenkompetenzen und die Förderung internationaler Orientierung.

Zur schulischen Profilbildung gehört zudem eine strukturierte Berufsorientierung. Diese setzt früh an und unterstützt Schülerinnen und Schüler bei der Auseinandersetzung mit Ausbildungswegen, Berufen und weiterführenden Bildungsoptionen.

Zum Schulalltag zählen unterschiedliche Aktivitäten und Veranstaltungen. Dazu gehören unter anderem Theaterbesuche, Autorenlesungen, Ausflüge und schulische Feste. Auch Informationsveranstaltungen und Ausbildungsmessen zur Berufswahl sind Bestandteil des schulischen Angebots.

Ergänzend wird der Schulalltag durch den Schulhund „Marty“ begleitet. Der Einsatz erfolgt situationsabhängig

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Am 31. Januar 2026 informieren 43 Betriebe und Schulen in Knittlingen über Ausbildungs- und Bildungswege.


In Knittlingen findet am Samstag, 31. Januar 2026, die 26. Ausbildungsstellenbörse statt. Veranstalter sind die Stadt Knittlingen, der Gewerbeverein Knittlingen, die Agentur für Arbeit Pforzheim sowie die Dr.-Johannes-Faust-Schule. Die Börse wird wie in den Vorjahren im B- und C-Bau der Dr.-Johannes-Faust-Schule durchgeführt.

Die Veranstaltung beginnt um 9:30 Uhr und endet um 13:00 Uhr. Sie richtet sich an Jugendliche sowie an Eltern, die sich über berufliche Perspektiven informieren möchten. Der Eintritt ist kostenfrei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Besucherinnen und Besucher erhalten Informationen zu Praktikums- und Ausbildungsplätzen, zu verschiedenen Berufsbildern sowie zu weiterführenden Schulen. Zusätzlich stehen ausbildende Betriebe für Gespräche und Beratungen zur Verfügung. Mehrere Unternehmen bieten Vorträge zur Berufswahl an. Vorgesehen sind unter anderem Vorstellungen einzelner Ausbildungsberufe sowie Bewerbertrainings.

An der diesjährigen Ausbildungsstellenbörse beteiligen sich 43 Unternehmen und weiterführende Schulen. Für

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Gemeinde- und Ortschaftsrat befassten sich mit dem ersten Doppelhaushalt. Steigende Kreisumlage, Steueranpassungen und ein möglicher Hallenneubau standen im Fokus.


In einer gemeinsamen Sondersitzung von Gemeinde- und Ortschaftsrat am 8. Januar 2026 stellte die Verwaltung den Haushaltsplan für die Jahre 2026 und 2027 vor. Erstmals ist ein Doppelhaushalt für zwei Jahre vorgesehen. Die Sitzungsergebnisse wurden am 14. Januar 2026 veröffentlicht.

Die kommunalen Finanzen gelten als stark angespannt. Als größte strukturelle Belastung für die Stadt Knittlingen wird die Kreisumlage genannt, die an den Enzkreis zu zahlen ist. Diese Umlage steigt deutlich. Lag sie im Jahr 2018 noch bei unter 2,5 Millionen Euro jährlich, werden für das Jahr 2028 rund 7,7 Millionen Euro erwartet. Ursache sind nach Darstellung der Verwaltung steigende Aufgaben des Landkreises ohne entsprechende Finanzierung durch Bund und Land.

Zur Sicherung bestehender Einrichtungen und Leistungen schlägt die Verwaltung Steuererhöhungen vor. Vorgesehen ist eine Anhebung der Grundsteuer B

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In Ispringen arbeitet eine Projektgruppe an Ideen für eine zukunftsfähige Gemeinde. Grundlage ist eine Bürgerbefragung. Eine Beteiligung ist möglich.


In der Gemeinde Ispringen ist die Projektgruppe „Alle für Ispringen, Ispringen für Alle“ aktiv. Ziel ist es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern Ideen zur Weiterentwicklung der Kommune zu erarbeiten. Die Arbeit ist Teil des Projekts „Lebendige Kommune – Auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit“.

Ausgangspunkt der Initiative war eine Bürgerbefragung. Deren Ergebnisse dienten als Grundlage für die weitere Projektarbeit. Im Mittelpunkt stehen Leitgedanken, die eine langfristige Entwicklung der Gemeinde unterstützen sollen. Dazu zählen die Sicherung der Zukunftsfähigkeit, die Attraktivität des Wohnorts sowie die aktive Mitwirkung der Bevölkerung. Die Projektarbeit richtet sich ausdrücklich an Menschen aller Altersgruppen.

Innerhalb der Initiative arbeiten thematische Projektgruppen. Eine Gruppe befasst sich mit der Gestaltung eines barrierefreien Umfelds. Ansprechpartnerin ist Anke Kautz. Eine weitere Projektgruppe widmet sich der Vernetzung der Seniorenarbeit in Vereinen und

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Die Gemeinde Ispringen entwickelte sich von einer mittelalterlichen Siedlung zur modernen Wohn- und Dienstleistungsgemeinde.


Die Gemeinde Ispringen entstand an der Quelle des Kämpfelbachs. Der Ortsname wurde im Mittelalter als „Urspringen“ überliefert und verweist auf diese Lage. Die erste urkundliche Erwähnung Ispringens stammt aus dem Jahr 1272.

Eine Urkunde aus dem Jahr 1370 belegt, dass die Pfarrkirche Ispringen als Tochterkirche eines früheren Ortes namens Neidlingen galt. Neidlingen ging im Spätmittelalter unter. Ispringen übernahm in der Folge dessen siedlungsgeschichtliche Funktion. Das Patronatsrecht lag ab 1365 beim Dominikanerinnenkloster Pforzheim. Der Ort war zuvor von den Herren von Enzberg und von Löwenstein an das Kloster verkauft worden.

Nach der Reformation kam Ispringen unter die Herrschaft der Markgrafen von Baden. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde der lutherische Glaube eingeführt. Die konfessionelle Prägung wirkte über Jahrhunderte fort. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Ispringen unter Pfarrer Georg Friedrich Haag zu

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