Kinder der städtischen Kita Adolf-Haap-Haus haben Klappläden kreativ gestaltet und so ein besonderes Kunstprojekt mit der Arlinger Baugenossenschaft umgesetzt.

Pforzheim – Farbenfroh, kreativ und voller Fantasie: Die Kinder der städtischen Kita Adolf-Haap-Haus haben im Rahmen eines besonderen Kunstprojekts die Chance genutzt, ihrer Kreativität freien Lauf zu lassen. In Kooperation mit der Arlinger Baugenossenschaft eG und einer engagierten Elterninitiative verwandelten sie die zahlreichen Klappläden des alten Bestandgebäudes an der Elsässerstraße 10 in kleine Kunstwerke.

Über mehrere Tage hinweg beobachteten die Kinder zunächst gespannt die Rodungsarbeiten auf dem Nachbargrundstück der Arlinger BG. Anschließend durften sie selbst aktiv werden und die alten Klappläden nach ihren eigenen Ideen und Vorstellungen bemalen. Die Aktion brachte nicht nur Farbe in den Alltag, sondern ermöglichte den jungen Künstlerinnen und Künstlern, sich spielerisch mit ihrer Umgebung auseinanderzusetzen.

Kristina Torres e Torres, Vorständin der Arlinger Baugenossenschaft, freute sich gemeinsam mit Kita-Leiter Daniel Cuéllar Benzinger, dem pädagogischen Team und der Elterninitiative

Von der städtischen Sauna zum beliebten Treffpunkt: Die Bergdorf-Sauna in Büchenbronn begeistert seit Jahren mit einem gemütlichen Ambiente, moderner Ausstattung und einer engagierten Vereinsführung.

Pforzheim-Büchenbronn – Was 2012 als mutiges Projekt begann, ist heute eine feste Institution im Ort: Die Bergdorf-Sauna Pforzheim-Büchenbronn e.V. hat die ehemalige städtische Sauna übernommen und erfolgreich weitergeführt. Seit April 2012 sorgt der Verein mit viel Einsatz dafür, dass Einheimische und Gäste auch ohne städtische Trägerschaft einen Ort zum Entspannen, Regenerieren und Wohlfühlen haben.

Mit durchschnittlich 280 bis 350 Eintritten pro Monat erfreut sich die Sauna großer Beliebtheit. Sie bietet eine persönliche, familiäre Atmosphäre – fernab anonymer Wellnessanlagen – und ist ein Beispiel dafür, wie bürgerschaftliches Engagement öffentliche Infrastruktur erhält.

Wohlfühlbereich mit moderner Ausstattung
Die Anlage verfügt über zwei Saunakabinen (85–90 Grad), darunter eine mit LED-Farblichtmodul für stimmungsvolle Effekte. Zur Abkühlung stehen ein kleines Tauchbecken im Innenbereich sowie ein großes Becken im Außenbereich bereit. Ein großer Ruheraum

An der Gabelsbergerstraße beginnen Mitte Oktober Sanierungsarbeiten. Das Grünflächen- und Tiefbauamt erneuert die Stützmauer sowie das Geländer und bittet Anwohner um Verständnis.

Pforzheim – Das Grünflächen- und Tiefbauamt der Stadt Pforzheim startet am Montag, 13. Oktober, mit der Sanierung der Stützmauer an der Gabelsbergerstraße. Neben der Mauer wird auch das Geländer erneuert, um die Sicherheit und Optik der Straße nachhaltig zu verbessern. Die Arbeiten sind bis Freitag, 21. November, geplant und sollen rund sechs Wochen dauern.

Während der Bauzeit kann es zeitweise zu Beeinträchtigungen für Anlieger und den Straßenverkehr kommen. Das Amt verspricht jedoch, diese so gering wie möglich zu halten. Betroffene werden gebeten, die Beschilderung zu beachten und, wenn möglich, alternative Routen einzuplanen.

Das Grünflächen- und Tiefbauamt bittet die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis für die vorübergehenden Einschränkungen. Für Rückfragen steht das Amt per E-Mail zur Verfügung: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein..

Von frühen Siedlungsspuren bis zur lebendigen Gegenwart – Brötzingen zeigt, wie sich Geschichte und Zukunft verbinden und ein Stadtteil seine Identität bewahrt.

Pforzheim-Brötzingen – Der traditionsreiche Stadtteil im Westen von Pforzheim blickt auf eine mehr als tausendjährige Geschichte zurück und vereint heute Historie und Moderne. Erste menschliche Spuren in Brötzingen lassen sich bis etwa 2000 v. Chr. nachweisen. In römischer Zeit befand sich hier eine kleine Burg, die bis zum Limesfall im Jahr 263 genutzt wurde. Später entwickelte sich Brötzingen zu einem wohlhabenden Bauerndorf, begünstigt durch fruchtbare Böden und Weinbau am Wallberg.

Im Mittelalter prägten die Kirche St. Martin und frühe kirchliche Strukturen das Leben. Archäologische Funde, unter anderem merowingerzeitliche Gräber, zeigen die Bedeutung des Ortes als frühen Siedlungsraum am Rand des Schwarzwalds.

Mit der Industrialisierung wandelte sich Brötzingen ab dem 18. Jahrhundert. Handwerk, Schmuck- und Uhrenindustrie prägten das wirtschaftliche Gesicht. 1905 folgte die Eingemeindung nach Pforzheim. Während des Zweiten Weltkriegs

Vom idyllischen Weinbaugebiet zur lebendigen Wohngegend – der Pforzheimer Stadtteil Maihälden, einst als „Brötzinger Riviera“ bekannt, blickt auf eine spannende Geschichte.

Pforzheim – Der Stadtteil Maihälden, im Westen Pforzheims gelegen und liebevoll auch „Brötzinger Riviera“ genannt, hat eine bemerkenswerte Entwicklung hinter sich. Seinen Namen verdankt er dem Weinbau, der früher die Hänge unterhalb der heutigen Kurze Steige prägte. Heute steht der Stadtteil für modernes Wohnen, Dynamik und eine junge Bevölkerung – doch seine Wurzeln reichen tief in die Geschichte.

Historische Aufnahmen zeigen Maihälden noch weitgehend unbebaut: sanfte Wiesen, üppige Grünflächen und eine harmonische Landschaft, in die sich nur vereinzelt Bebauung einfügte. Seit den späten 1960er-Jahren hat sich das Bild stark gewandelt. Wo einst Weinreben und naturbelassene Flächen dominierten, prägen nun Wohnhäuser, Straßen und lebendige Nachbarschaften das Bild.

Wer einen Blick zurückwerfen möchte, kann historische Ansichten von 1968 mit heutigen Karten und Luftbildern vergleichen. So wird sichtbar, wie sich die Gegend Schritt

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