Pforzheim beteiligte sich mit 21 Veranstaltungen an der ersten „Langen Nacht der Demokratie“ in Baden-Württemberg – mit Sofa, Kurzgeschichten, Plakaten und interkulturellem Buffet.


Pforzheim – Am 2. Oktober 2024 fand in Baden-Württemberg erstmals die Lange Nacht der Demokratie statt. Landesweit beteiligten sich über 20 Städte und Gemeinden, darunter auch Pforzheim mit einem abwechslungsreichen Programm aus 21 Veranstaltungen. Ziel war es, ein deutliches Signal für die Demokratie zu setzen und die Menschen einzuladen, sich aktiv einzubringen.

In Pforzheim kamen Bürgerinnen und Bürger, Vertreter aus Politik, Medien, Kultur, Jugend- und Erwachsenenbildung zusammen, um auf Augenhöhe über Demokratie zu diskutieren, zu philosophieren und sich auszutauschen.

Ein besonderes Highlight war das Demokratie-Sofa vor dem Rathaus. Es lud dazu ein, Platz zu nehmen und miteinander ins Gespräch zu kommen. Wer lieber in Ruhe reflektierte, konnte sich eine der angebotenen Kurzgeschichten zum Thema mitnehmen.

Ebenso sorgten Plakate über verschiedene politische Systeme wie Demokratie, Diktatur, Monarchie, Aristokratie

Theater Pforzheim zeigt „Silent Sky“ mit Gebärdensprache – ein berührendes Schauspiel über Wissenschaftlerin Henrietta Leavitt und ein starkes Signal für Inklusion.

Pforzheim – Am Freitag, 24. Oktober, und Freitag, 31. Oktober 2025, lädt das Theater Pforzheim zu besonderen Vorstellungen des Schauspiels „Silent Sky“ ein. Beide Termine werden von professionellen Gebärdensprach-Dolmetscher:innen begleitet und sind damit auch für gehörlose und schwerhörige Besucherinnen und Besucher geeignet.

Das Stück erzählt die wahre Geschichte der amerikanischen Wissenschaftlerin Henrietta Leavitt, die Ende des 19. Jahrhunderts trotz zahlreicher Widerstände bahnbrechende Erkenntnisse in der Astronomie erzielte. Ihre Forschungen veränderten nachhaltig den Blick der Wissenschaft auf das Universum – und das, obwohl Leavitt zusätzlich von einem Gehörverlust betroffen war.

Ermöglicht werden die inklusiven Vorstellungen durch die Unterstützung der Stiftung für die Region „Mit Herz und Hand“ der Sparkasse Pforzheim Calw. Geschäftsführerin Karin Zauner betont: „Gelebte Inklusion ist im Alltag oft nicht so einfach. Uns liegt Kunst und Kultur sehr am

Die beliebten Pilzexkursionen des Amts für Umweltschutz in Pforzheim sind komplett ausgebucht. Dennoch lohnt ein Blick auf die faszinierende Vielfalt der heimischen Pilze.

Pforzheim – Die vom Amt für Umweltschutz angebotenen Pilzexkursionen im Herbst 2025 stoßen auf großes Interesse: Alle drei Termine sind inzwischen restlos ausgebucht. Unter der Leitung von Pilzsachverständigem Uwe Waller und Pascale Sarge vom Amt für Umweltschutz wollten viele Bürgerinnen und Bürger die heimische Pilzwelt näher kennenlernen.

Die Resonanz zeigt, wie spannend das Thema ist. Denn Pilze zählen zu den bedeutendsten Organismengruppen der Erde. Ein internationales Forschungsteam schätzt die weltweite Vielfalt auf 2,2 bis 3,8 Millionen Arten, von denen bisher nur etwa 120.000 wissenschaftlich beschrieben sind. In unserer Region gibt es rund 14.000 Arten.

Welche Pilze sich bei den Exkursionen entdecken lassen, hängt stark von den Witterungsbedingungen ab – jede Tour wird so zu einer einzigartigen Entdeckungsreise.

Auch wenn die diesjährigen Termine nicht mehr frei sind, lädt das

Pforzheim bringt die Verwaltung in die Stadtteile: Bei der Quartier Werkstatt in Dillweißenstein können Bürgerinnen und Bürger ins Gespräch kommen, Ideen einbringen und ihr Viertel aktiv mitgestalten.

Pforzheim – Bürgernähe direkt vor Ort: Mit der Quartier Werkstatt geht die Stadtverwaltung Pforzheim auch 2025 in die Stadtteile. Nach dem Auftakt in Brötzingen macht das Beteiligungsformat nun in Dillweißenstein Station. Ziel der Initiative ist es, Verwaltung transparent und erlebbar zu machen sowie gemeinsam Ideen für die Zukunft des Stadtteils zu entwickeln.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen, sich einzubringen. Die Veranstaltung findet auf dem Ludwigsplatz statt und bietet ein abwechslungsreiches Programm:

  • Informationen aus verschiedenen städtischen Ämtern

  • Aktionen lokaler Vereine und Partner

  • Gespräche und Mitmachangebote für alle Generationen

„Mit der Quartier Werkstatt bringen wir die Themen der Stadtverwaltung offen, dialogorientiert und mitten in den Alltag der Menschen“, betonen die Verantwortlichen. So entsteht ein direkter Austausch zwischen Verwaltung und Bürgerschaft.

Das vollständige Programm ist

Der Aussichtsturm „Hohe Warte“ in Pforzheim bleibt aus Sicherheitsgründen gesperrt. Ein Gutachten zeigt gravierende Schäden an der Holzkonstruktion – nun stehen Zukunftsoptionen im Raum.

Pforzheim – Der beliebte Aussichtsturm „Hohe Warte“ in Pforzheim ist in seiner Standsicherheit stark beeinträchtigt. Das bestätigte ein von der Stadt beauftragtes statisches Gutachten, über das Baubürgermeister Tobias Volle in der Sitzung des Ortschaftsrats Hohenwart berichtete. Die Fachleute kamen zu einem klaren Ergebnis: Der Turm muss weiterhin zwingend gesperrt bleiben.

Die Holzkonstruktion des Turms ist durch jahrelange Witterungseinflüsse und fehlende konstruktive Sicherungen stark geschädigt. Es kam zu dauerhafter Durchfeuchtung, Pilzbefall und Fäulnis, wodurch die Tragfähigkeit erheblich reduziert ist. Im schlimmsten Fall könne dies zu Verformungen und letztlich zum Einsturz führen. Eine Reparatur sei nicht möglich, da tragende Elemente betroffen sind.

Ob ein kompletter Rückbau notwendig wird, hängt von weiteren Untersuchungen ab. Sollte sich der Pilzbefall bestätigen, müssten tragende Holzteile ersetzt werden – ein Schritt, der nur durch

Load more