Die Stadt Heimsheim geht beim Starkregenrisikomanagement neue Wege: Digitale Karten der LUBW zeigen, welche Gebiete bei extremen Wetterereignissen besonders gefährdet sind – inklusive Tipps für wirksamen Schutz.
Heimsheim – Die Stadt Heimsheim hat gemeinsam mit der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg (LUBW) und dem Fachbüro Klinger und Partner aus Stuttgart die neuen Starkregenrisikokarten erstellt und in den interaktiven Kartendienst „UDO“ eingepflegt.
Hintergrund ist die zunehmende Gefahr durch Starkregenereignisse, die sich – anders als Hochwasser an Flüssen – kaum vorhersagen lassen. Besonders in den Sommermonaten treten sie häufig in Verbindung mit Gewittern auf und können in kurzer Zeit erhebliche Schäden verursachen.
Die Karten im LUBW-System zeigen drei Szenarien:
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selten
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außergewöhnlich
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extrem
Zudem sind zwei Detailkarten abrufbar:
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Überflutungsflächenkarte – zeigt betroffene Gebiete
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Überflutungstiefenkarte – gibt mögliche Wassertiefen an
Da Starkregen meist mit verschlammtem Wasser einhergeht, sind die Gefahren besonders ernst zu nehmen.
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