Ein Generationenwechsel in Straubenhardt: Nach 23 Jahren Engagement für Seniorinnen und Senioren tritt Bärbel Pfleiderer-Höhn in den Ruhestand. Ihre Nachfolge in der Beratungsstelle für Hilfen im Alter übernimmt Marina Müller.

Straubenhardt. Nach mehr als zwei Jahrzehnten voller Einsatz für ältere Menschen geht eine prägende Ära zu Ende: Bärbel Pfleiderer-Höhn wird im November 2025 in den Ruhestand verabschiedet. Seit 23 Jahren prägte sie die Beratungsstelle für Hilfen im Alter der Gemeinde und war für viele Bürgerinnen und Bürger eine wichtige Ansprechpartnerin.

Mit Empathie, Fachkompetenz und großem Engagement begleitete sie Seniorinnen, Senioren und deren Angehörige bei Fragen rund um das Älterwerden. Ob im persönlichen Gespräch oder bei organisatorischen Herausforderungen – Pfleiderer-Höhn fand stets Lösungen und spendete Hoffnung. Die Gemeinde würdigt ihren Einsatz als „weit über das Berufliche hinausgehend“.

Zum 1. September 2025 hat bereits Marina Müller, gelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin, ihre Tätigkeit in Straubenhardt aufgenommen. Sie arbeitet sich derzeit in die neue Aufgabe

In Heimsheim spitzt sich der Streit zwischen Bürgermeister und Gemeinderat zu: Bürgermeister Jürgen Troll klagt gegen einen Beschluss, der seine Zuständigkeiten in Personalfragen stark einschränken würde.

Heimsheim. Der Konflikt zwischen Bürgermeister und Gemeinderat in Heimsheim geht vor Gericht. Wie die Stadt am Montag mitteilte, hat Bürgermeister Jürgen Troll Klage beim Verwaltungsgericht Karlsruhe eingereicht.

Auslöser ist ein Beschluss des Gemeinderats vom 5. Mai 2025, der die Zuständigkeit des Bürgermeisters in Personalangelegenheiten erheblich einschränken sollte. Konkret sah der Beschluss vor, dass Troll künftig nur noch Entscheidungen für Beschäftigte der Entgeltgruppen 1 bis 4 TVöD treffen darf.

Damit wären die Befugnisse des Bürgermeisters laut Mitteilung praktisch auf Reinigungskräfte beschränkt gewesen. Über Personalentscheidungen für sachbearbeitende Verwaltungsmitarbeiter, Bibliothekspersonal, Schulsekretärinnen, Bauhofmitarbeiter und Hausmeister sollte stattdessen der Gemeinderat entscheiden.

Bürgermeister Troll sieht darin eine unzulässige Beschneidung seiner Amtsbefugnisse und hat deshalb den Rechtsweg eingeschlagen. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe wird nun prüfen, ob der Beschluss mit geltendem Recht vereinbar ist.

Birkenfeld unterstützt auch 2025 den Erhalt heimischer Streuobstwiesen. Eigentümer können Zuschüsse beantragen und junge Bäume erhalten – Anträge sind bis Oktober einzureichen.

Birkenfeld. Die Gemeinde Birkenfeld führt auch im Jahr 2025 ihre bewährte Streuobstwiesenförderung fort. Ziel der Aktion ist es, die heimischen Streuobstwiesen zu erhalten und zu pflegen. Die Maßnahme wird in Kooperation mit den örtlichen Obst- und Gartenbauvereinen umgesetzt.

Interessierte Eigentümerinnen und Eigentümer von Streuobstwiesen können einen Antrag auf Pflegezuschüsse stellen. Die erforderlichen Antragsunterlagen und Erläuterungen stehen auf der Website der Gemeinde zum Download bereit. Wichtig: Der unterschriebene Antrag muss bis 3. Oktober 2025 bei der Gemeindeverwaltung, Ansprechpartnerin Frau Wagner, eingereicht werden.

Ein weiterer Bestandteil der Förderung ist die Ausgabe junger Bäume, die am Samstag, 8. November 2025, von 10 bis 12 Uhr in der Kelter in Gräfenhausen stattfindet. Damit soll die nachhaltige Nachpflanzung gesichert und die Kulturlandschaft in und um Birkenfeld gestärkt werden.

Mit der Streuobstwiesenförderung verfolgt die Gemeinde

Frisches Brennholz aus dem Wimsheimer Wald ab 19. September online verfügbar – jetzt digital im Webshop bestellen.

Die Gemeinde Wimsheim bietet ab 19. September 2025, 18:00 Uhr frisches Brennholz aus dem Wimsheimer Wald digital zum Verkauf an. Insgesamt stehen 32 Lose mit 163,72 Festmetern (entspricht 233,89 Raummetern) im Webshop bereit.

Interessierte Bürgerinnen und Bürger können das Holz über den Brennholz-Webshop www.brennholz-wimsheim.de erwerben. Der Kauf funktioniert ähnlich wie in bekannten Online-Shops: Nach der Registrierung wird ein Kundenkonto erstellt, der Warenkorb mit Holzlosen gefüllt und der Kauf abgeschlossen. Anschließend erhalten die Kunden eine Rechnung per E-Mail.

Beim Kauf gelten weiterhin die Verkaufsbedingungen und Aufarbeitungsregularien der Gemeinde, abweichend von den Angaben im Webshop beträgt die Aufarbeitungszeit ein Jahr. Aus technischen Gründen erfolgt die Abrechnung in Festmetern (Fm) statt in Raummetern (Rm). Ein Raummeter entspricht 0,7 Festmeter, ein Festmeter entspricht 1,43 Raummeter.

Die Gemeinde betont, dass die Online-Bestellung die Abläufe deutlich

Mehr als die Hälfte der Ampeln im Enzkreis ist nicht barrierefrei – der FDP-Abgeordnete Erik Schweickert fordert Priorisierung und mehr Mittel für Umrüstungen.

Im Enzkreis sind nach Angaben des Landesverkehrsministeriums viele Ampelanlagen an Bundes- und Landesstraßen noch immer nicht barrierefrei. Dies teilte der FDP-Abgeordnete Prof. Dr. Erik Schweickert mit. Grundlage ist eine Kleine Anfrage (Drucksache 17/9188), die den Stand der Barrierefreiheit an Kreuzungs- und Fußgängerampeln im Kreisgebiet beleuchtet.

Demnach sind nur 8 von 21 Ampeln an Bundesstraßen und 10 von 28 Ampeln an Landesstraßen zumindest teilweise barrierefrei. Vollständig barrierefrei – also mit entsprechender Signaltechnik und Bodenindikatoren – sind derzeit nur 9 Anlagen im gesamten Kreisgebiet.

„Es ist offensichtlich, dass hier noch einiges zu tun ist“, betont Schweickert. Der Abgeordnete, der sich bereits mit Barrierefreiheit an Bahnhöfen und Bushaltestellen im Kreis beschäftigt hat, fordert eine klare Priorisierung der Umrüstungen nach der Anzahl betroffener Personen und der Bedeutung der Wege.

Ein schnellerer Fortschritt

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