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Die Stadt Pforzheim möchte das Technische Rathaus langfristig in ihr Eigentum übernehmen. Eine Gemeinderatsvorlage zum Kauf wird derzeit vorbereitet – Ziel ist die Übernahme zum 1. April 2028. Damit setzt die Stadt ein Zeichen für Stabilität, Wirtschaftlichkeit und Innenstadtentwicklung.

Stadt Pforzheim bereitet Kauf des Technischen Rathauses vor

Die Stadtverwaltung Pforzheim arbeitet derzeit an einer Gemeinderatsvorlage zum Ankauf des Technischen Rathauses, die im Februar 2026 in den Rat eingebracht werden soll. Geplant ist, das Gebäude zum 1. April 2028 in städtisches Eigentum zu übernehmen. Bis dahin bleibt das Rathaus weiterhin vollständig von der Stadt angemietet.

Mit dem Kauf soll das Gebäude im nächsten Doppelhaushalt 2028/2029 berücksichtigt werden. Oberbürgermeister Peter Boch betont die wirtschaftliche Vernunft hinter dieser Entscheidung:

„Auf lange Sicht ist der Kauf die deutlich sinnvollere Lösung, auch wenn wir derzeit einen attraktiven Mietvertrag haben. Rechnet man die Mieten über Jahrzehnte zusammen, übersteigen sie den Kaufpreis deutlich.“

Nach

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Pforzheim bleibt Fairtrade-Stadt: Zum dritten Mal wurde die Stadt für ihr Engagement im fairen Handel ausgezeichnet. Besonders die Zusammenarbeit mit Schulen und jungen Menschen steht dabei im Mittelpunkt der neuen Aktivitäten.

Pforzheim erneut als Fairtrade-Stadt ausgezeichnet

Zum dritten Mal in Folge wurde die Stadt Pforzheim vom Verein TransFair e.V. als Fairtrade-Stadt zertifiziert – ein Zeichen für das stetige Engagement vieler lokaler Akteure aus Politik, Zivilgesellschaft und Wirtschaft. Die Auszeichnung wird an Kommunen vergeben, die sich dauerhaft und nachweislich für fairen Handel einsetzen.

Bürgermeister Tobias Volle zeigt sich erfreut:

„Die erneute Auszeichnung bestätigt das starke Engagement aller Beteiligten. Pforzheim gehört damit weiterhin zu einer weltweiten Bewegung für fairen Handel. Wir arbeiten gemeinsam daran, Fairtrade lokal fest zu verankern.“

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Premiere in Pforzheim: Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord tagt erstmals im neuen Besucherzentrum des Wildparks – und eröffnet dabei auch das innovative „Wilde Klassenzimmer“.

Der Naturpark Schwarzwald Mitte/Nord hat am 11. November 2025 erstmals eine Vorstandssitzung in Pforzheim abgehalten. Schauplatz war das neue Besucherzentrum im Wildpark Pforzheim – ein symbolträchtiger Ort, der die Verbindung von Stadt, Natur und Bildung sichtbar macht. Mit der Tagung wurde zugleich das „Wilde Klassenzimmer“ offiziell eröffnet, ein neuer Lernraum für Umweltbildung und Naturvermittlung.

Ein starkes Signal für die Zusammenarbeit zwischen Stadt und Naturraum

Rund 25 Vertreterinnen und Vertreter aus Gemeinden, Landkreisen und Organisationen des nördlichen und mittleren Schwarzwalds folgten der Einladung von WSP-Direktor Oliver Reitz. Unter der Leitung des Naturpark-Vorsitzenden Prof. Christian Dusch stand die Sitzung im Zeichen zweier zentraler Themen:

  • der Zwischenevaluation des Naturpark-Plans 2030

  • und einer Bilanz zum 25-jährigen Jubiläum des Naturparks.

Im Anschluss stellte Wildpark-Leiter Carsten Schwarz die Entwicklungsschritte des

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Das Stadtarchiv Pforzheim widmet sich im Jubiläumsjahr des Deutschen Bauernkriegs einem spannenden Kapitel regionaler Geschichte und stellt die Rolle eines umstrittenen Zeitzeugen neu zur Diskussion.

Pforzheim. Im Rahmen des 500-jährigen Jubiläums des Deutschen Bauernkriegs lädt das Stadtarchiv Pforzheim am Montag, 17. November, um 19 Uhr, zu einem Vortrag ein, der neue Perspektiven auf eines der dramatischsten Kapitel der regionalen Geschichte eröffnet. Die Veranstaltung findet sowohl vor Ort im Stadtarchiv (Veranstaltungsraum, Kronprinzenstraße 24a) als auch als digitales Meeting statt und ist Teil der Reihe „Montagabend im Archiv“.

Im Mittelpunkt des Abends steht die vielschichtige Biografie von Johann Elias Meichsner, einem Kanzleisekretär, der nach Pforzheim floh und dem später eine Mitschuld am Tod des Bauernführers und Malers Jörg Ratgeb zugeschrieben wurde. Ratgeb war eine der zentralen Figuren des Bauernkriegs und wurde in Pforzheim hingerichtet. Doch wie berechtigt ist der bis heute anhaltende Vorwurf des Verrats?

Professor Andreas Deutsch von

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Mit einer bunten Mischung aus Theater, Musik und Wissenschaft begeistert die „Prima-Klima-Show“ diese Woche Grundschulkinder in Pforzheim – und vermittelt spielerisch, wie Umweltschutz im Alltag funktionieren kann.

Klimatheater an Pforzheimer Schulen: Spielerisch lernen fürs Klima

Von Mittwoch, 19. November, bis Freitag, 21. November, tourt das Klimatheater „Lakritzes Clowntheater – Prima-Klima-Show“ durch drei Grundschulen in Pforzheim. In jeweils einer Schulstunde erleben die Schülerinnen und Schüler eine lebendige Mischung aus Comedy, Wissensvermittlung und Mitmachaktionen – mit dem Ziel, Umwelt- und Klimaschutz kindgerecht zu vermitteln.

Durch das Programm führen die Figuren Mimi Energy und der schlaue Rabe Rüdi, unterstützt vom erfinderischen Professor Pfiffikus. Mit anschaulichen Experimenten, ungewöhnlichen Apparaturen und humorvollen Erklärungen erhalten die Kinder praktische Tipps zum Energiesparen und nachhaltigen Verhalten. Quizrunden, Hitparaden und Interaktionstheater sorgen dafür, dass alle aktiv teilnehmen können.

Ein besonderes Highlight ist das gemeinsam performte Abschlusslied der „Sunnyboys“, das den Kindern als motivierender Ohrwurm bleibt und

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