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Eine Delegation aus Pforzheim und der Region hat in Paris zentrale Einblicke in die zivile und militärische Verteidigungsindustrie erhalten – ein wichtiger Schritt für regionale Unternehmen, die ihre Position im europäischen Sicherheitsmarkt stärken möchten.

Pforzheim/Paris. Mehrere Unternehmen aus Pforzheim und der Region haben von Dienstag bis Donnerstag an einer Delegationsreise nach Paris teilgenommen, um sich umfassend über die französische Verteidigungsbranche zu informieren. Organisiert wurde die Reise durch das Cluster HOCHFORM des städtischen Eigenbetriebs Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) in Kooperation mit der deutsch-französischen Außenhandelskammer. Die Teilnehmenden erhielten praxisnahe Einblicke in zivile und militärische Verteidigungstechnik sowie in Dual-Use-Anwendungen, die sowohl für Sicherheitsbehörden als auch für die Industrie eine immer größere Rolle spielen.


Start im Europa Experience: Einstieg in den französischen Verteidigungsmarkt

Zum Auftakt fand im Europa Experience, dem Besucherzentrum des Europäischen Parlaments in Paris, ein Workshop statt. Inhalte waren interkulturelle Kompetenzen sowie ein Überblick über den französischen

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Ein Selbstbehauptungskurs in Pforzheim zeigt: Sicherheit beginnt mit Wissen, Mut und klaren Grenzen. Acht Mädchen lernten, wie sie in schwierigen Situationen handlungsfähig bleiben – und warum ihre Stimme oft ihr stärkstes Werkzeug ist.

Am 22. November haben die Gleichstellungsstelle Pforzheim und das Mädchenbildungszentrum einen Selbstbehauptungskurs für Mädchen im Alter von 14 bis 15 Jahren organisiert – anlässlich des Internationalen Tages gegen Gewalt an Frauen am 25. November. Acht Teilnehmerinnen nutzten die Gelegenheit, um wichtige Strategien für mehr Sicherheit in konfliktbehafteten Alltagssituationen zu erlernen.

Kursleiterin Jessica Spiertz vom Polizei-Sportverein Pforzheim griff dabei auf Erfahrungen der Jugendlichen zurück. Viele berichteten von unsicheren Momenten in öffentlichen Verkehrsmitteln, insbesondere bei abendlichen Busfahrten. Auf dieser Grundlage erarbeiteten sie gemeinsam praktische und alltagstaugliche Handlungsstrategien.

Spiertz betonte, wie bedeutsam es sei, im Bus die Nähe des Fahrpersonals zu suchen, um im Ernstfall schnell Unterstützung zu erhalten. Bei einem schlechten Gefühl könne es außerdem hilfreich

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Ein Abend voller Wertschätzung, Geschichte und europäischer Perspektiven: Die Stadt Pforzheim hat im feierlichen Rahmen den 31. Reuchlinpreis an Prof. Dr. Karl Schlögel verliehen – einen der bedeutendsten Osteuropa-Historiker unserer Zeit.

Bei einer feierlichen Veranstaltung im Theater Pforzheim hat die Stadt am Samstag den renommierten Osteuropa-Historiker Prof. Dr. Karl Schlögel mit dem 31. Reuchlinpreis ausgezeichnet. Zahlreiche Gäste aus Politik, Kultur, Wissenschaft und Stadtgesellschaft nahmen an der Ehrung teil. Für die musikalische Umrahmung sorgte das Südwestdeutsche Kammerorchester Pforzheim.

Ein Preisträger mit europäischer Wirkung

Oberbürgermeister Peter Boch begrüßte die Gäste und würdigte das Lebenswerk des Historikers. Schlögel habe mit seinem besonderen Zugang – dem „Vor-Ort-Sein“ und dem Lesen von Räumen – eine völlig neue Perspektive auf Osteuropa eröffnet. Seine Arbeit prägt seit Jahrzehnten den öffentlichen Blick auf europäische Geschichte, Kultur und Konflikte.

Erst wenige Wochen zuvor war Schlögel mit dem Friedenspreis des Deutschen Buchhandels geehrt worden.

Werte, Verantwortung und

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In Pforzheim und dem Enzkreis steht der 25. November ganz im Zeichen des Engagements gegen Gewalt an Frauen. Mit zahlreichen Aktionen, Workshops, einem Filmabend und einer Social-Media-Kampagne setzen regionale Initiativen ein starkes Zeichen – sichtbar, hörbar und mitten in der Stadt.

Rund um den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen am 25. November macht ein breites regionales Bündnis erneut auf ein fortbestehendes gesellschaftliches Problem aufmerksam. Mit Aktionen in Pforzheim und dem Enzkreis wird Betroffenen eine Stimme gegeben und die Öffentlichkeit sensibilisiert – sichtbar vor Ort und digital.

Breites Unterstützungsangebot mitten in der City

Bereits ab 10:30 Uhr informieren das Ökumenische Frauenhaus Pforzheim, die Fachstelle gegen häusliche Gewalt Pforzheim/Enzkreis und die Diakonie Pforzheim an einem gemeinsamen Stand auf dem Weihnachtsmarkt vor dem Rathaus. Begleitend dazu können Besucherinnen mitmachen und sich über Hilfsangebote beraten lassen.

Kunstaktion „AusdrucksSTARK“: Gefühle sichtbar machen

Frauen, die sich kreativ ausdrücken möchten, können zwischen 17

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Die Stadt Pforzheim setzt ein starkes Zeichen für Familienfreundlichkeit und nachhaltige Stadtentwicklung: Die Kita in der Habsburgerstraße wird massiv erweitert – mit modernem Neubau, Holzbauweise und deutlich mehr Betreuungsplätzen.

Kita-Erweiterung in Pforzheim: Neubau schafft 170 Betreuungsplätze bis 2028

Die Stadt Pforzheim investiert weiterhin konsequent in den Ausbau der Kinderbetreuung. Die bestehende Kindertagesstätte in der Habsburgerstraße 16 soll in den kommenden Jahren deutlich wachsen: Ein moderner, zweigeschossiger Neubau ergänzt das bisherige Gebäude und schafft Platz für künftig insgesamt zehn Gruppen. Damit reagiert die Stadt auf den steigenden Bedarf an Betreuungsangeboten und setzt zugleich auf nachhaltige, energieeffiziente Architektur.

Moderner Holzbau für mehr Platz und bessere Betreuung

Auf dem bisherigen Nachbargrundstück entsteht ein Neubau in nachhaltiger Holz-Hybrid-Bauweise. Die vorbereitenden Maßnahmen – darunter Baumfällungen im Herbst – sind abgeschlossen.
Im März 2026 beginnen die Erd- und Rohbauarbeiten, bevor der vorgefertigte Holzbau errichtet wird. Bis Ende 2026 soll der Rohbau stehen, der

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