Seite 1 von 2

Pforzheim gedenkt der ermordeten Widerstandskämpferinnen und -kämpfer – ein wichtiges Zeichen gegen das Vergessen und für Verantwortung in der Gegenwart.

Zum 81. Jahrestag der Ermordung von Mitgliedern der französischen Widerstandsgruppe Réseau Alliance findet am Sonntag, 30. November 2025, um 11 Uhr, eine offizielle Gedenkfeier der Stadt Pforzheim statt. Am Gedenkstein nahe der Buswendeschleife der Haltestelle „Hochschule“ wird ein Kranz niedergelegt, um der Opfer zu gedenken und ihr Andenken zu ehren.

Ein dunkles Kapitel der regionalen Geschichte

Ende November 1944 ermordeten Gestapo und SS mehr als 60 in der Region inhaftierte Mitglieder des Widerstandsnetzwerks Réseau Alliance – in Rastatt, Bühl, Freiburg, Offenburg, Kehl und weiteren Orten.

Auch Pforzheim war Schauplatz dieser Verbrechen:
Am 30. November 1944 wurden acht Frauen und 17 Männer ohne Gerichtsverfahren aus ihren Gefängniszellen geholt und im Hagenschieß erschossen. Anschließend warf man ihre Leichen in einen Bombentrichter und verscharrte sie dort.

Gedenkstein im Hagenschieß –

Seite 1 von 2

In der Pforzheimer Nordstadt entsteht für knapp vier Wochen ein lebendiger Kreativraum: Das Kollektiv bgRAUM verwandelt einen Pop-Up-Ort in eine offene Werkstatt für Kunst, Schmuck, Begegnung und gemeinsames Gestalten.

Vom 21. November bis 13. Dezember verwandelt sich ein Pop-Up-Raum in der Pforzheimer Nordstadt in einen Treffpunkt für Kreative, Neugierige und Nachbarinnen und Nachbarn. Das Kollektiv bgRAUM zieht für drei Wochen ein und schafft dort einen offenen Raum für Schmuck, Kunst, Workshops und Begegnung – ein Projekt, das bewusst niedrigschwellig, inklusiv und für alle Interessierten zugänglich ist.

Den feierlichen Auftakt bildet eine Vernissage am Freitag von 19 bis 22 Uhr. Besucherinnen und Besucher können erste Eindrücke der Arbeiten des Kollektivs gewinnen, sich mit den Kunstschaffenden austauschen und bereits erfahren, welche kreativen Formate die kommenden Wochen füllen werden. Weitere Workshop-Termine und Programmpunkte werden zeitnah veröffentlicht.

Mit dem Pop-Up-Format möchte bgRAUM einen Ort schaffen, der Menschen zusammenbringt – unabhängig von Vorwissen,

Seite 1 von 2

Die Stadt Pforzheim informiert über die besonderen Öffnungszeiten der Stadtteilbäder Eutingen und Huchenfeld während der Weihnachts- und Neujahrsfeiertage – ein Überblick für alle, die auch in der festlichen Zeit nicht auf den Badebesuch verzichten möchten.

Die Stadt Pforzheim hat die Sonderöffnungszeiten der Stadtteilbäder Eutingen und Huchenfeld für die Feiertage rund um Weihnachten und Neujahr bekannt gegeben. Damit können Badegäste ihren Besuch bestmöglich planen – denn nicht alle Tage stehen für den öffentlichen Badebetrieb zur Verfügung.

Während das Bad in Eutingen über die Weihnachtstage vollständig geschlossen bleibt, öffnet Huchenfeld am 26. Dezember von 16 bis 20 Uhr seine Türen. Auch zwischen den Jahren gibt es verschiedene Zeitfenster, in denen beide Bäder genutzt werden können.

Öffnungszeiten im Überblick

Stadtteilbad Eutingen:

  • 24.–26. Dezember: geschlossen

  • 27. & 28. Dezember: 9:00–19:00 Uhr

  • 29. Dezember: 16:00–20:00 Uhr

  • 31. Dezember & 1. Januar: geschlossen

  • 3. & 4. Januar: 9:00–19:00 Uhr

  • 5. Januar: 16:00–20:00 Uhr

Seite 1 von 4

Nachhaltig shoppen, Film schauen, ins Gespräch kommen: Das Kommunale Kino Pforzheim verbindet Kleidertausch, Doku-Kino und Diskussion zu einem Abend rund um faire Mode.

Das Kommunale Kino Pforzheim lädt am Montag, 24. November, zu einem besonderen Themenabend rund um nachhaltige Mode ein. Ab 19:15 Uhr können Besucherinnen und Besucher beim Kleidertausch im Foyer mitmachen, um 20 Uhr folgt die Vorführung des japanischen Dokumentarfilms „Dust to Dust“ von Regisseur Kosai Sekine. Im Anschluss gibt es ein Filmgespräch mit der Slow-Fashion-Referentin Marina Rajkovic. Tickets sind online im Vorverkauf oder an der Abendkasse erhältlich.

Kleidertausch als Statement gegen Wegwerfmode

Der Abend beginnt um 19:15 Uhr mit einem offenen Kleidertausch im Foyer des Kommunalen Kinos. Mitgebracht werden können gut erhaltene Kleidungsstücke, die vor Ort gegen neue Lieblingsstücke getauscht werden. Ganz im Sinne eines bewussten und nachhaltigen Konsums wird so Mode weitergegeben, statt entsorgt – ein niedrigschwelliger Einstieg in das Thema Slow Fashion.

Seite 1 von 3

Die Abfallwirtschaft Pforzheim hat am Wochenende eine wichtige Botschaft humorvoll ins Kino gebracht – und zahlreiche Familien überrascht. Mit einer neuen Kampagne soll das Problem „Plastik in der Biotonne“ endlich wirksam bekämpft werden.

Mit einem sympathischen Überraschungsauftritt hat die Abfallwirtschaft der Stadt Pforzheim am Wochenende viele Familien im Cineplex REX erreicht. Anlass war der „Family Preview – Pumuckl-Tag“ – und mittendrin das beliebte Maskottchen BIO-TONNI, das Kinder und Erwachsene auf ein drängendes Problem aufmerksam machte: Plastik gehört nicht in die Biotonne.

Humorvolle Aktion mit ernstem Hintergrund

Obwohl es längst bekannt ist, landet in Pforzheim weiterhin zu viel Plastik in den Bioabfällen. Die Folgen sind gravierend:
– Plastiktüten und Folien stören die Kompostierung
– wertvolle Bioabfälle können nicht zu hochwertigem Kompost oder Biogas verarbeitet werden
– die Qualität der Endprodukte sinkt und zusätzliche Kosten entstehen

Die Stadt reagiert nun mit einer neuen Aufklärungsoffensive im Rahmen der bundesweiten Initiative

Load more