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Ein Abend, der Geschichte neu sortierte: Ein Fachvortrag im Stadtarchiv bot frische Einblicke in eine umstrittene Figur der Region – und fand großen Zuspruch.

Pforzheim. Großer Andrang im Stadtarchiv: Der Vortrag „Bauernkriegs-Held oder Bösewicht?“ am 17. November 2025 stieß auf reges Interesse – vor Ort wie auch online. Im Mittelpunkt stand der Pforzheimer Kanzleisekretär Johann Elias Meichsner, dessen Rolle im Bauernkrieg lange einseitig bewertet wurde.

Referent Andreas Deutsch von der Universität Heidelberg führte das Publikum kenntnisreich durch Akten, Rechtsquellen und zeitgenössische Berichte. Sein Ziel: die historischen Abläufe nicht als Schwarz-Weiß-Erzählung, sondern als Geflecht von politischen, sozialen und rechtlichen Abhängigkeiten zu zeigen.

Dabei rückte Deutsch nicht nur Meichsner, sondern auch den bekannten Maler und Bauernführer Jörg Ratgeb in ein differenzierteres Licht. Der Vortrag zeichnete nach, wie persönliche Motive, Verwaltungszwänge und damalige Rechtsvorstellungen zusammenwirkten – und warum heutige Urteile ohne den Kontext des 16. Jahrhunderts verkürzt bleiben.

Viele Besucherinnen

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Ein markantes Wahrzeichen wird vorübergehend kleiner: Der Aussichtsturm Hohe Warte wird aktuell kontrolliert zurückgebaut – Sicherheit geht vor Panorama.

Pforzheim. Der Teilrückbau des rund 40 Meter hohen Aussichtsturms Hohe Warte hat begonnen. Seit Montag wird die Konstruktion schrittweise auf eine sichere Höhe von 15 Metern reduziert. Wenn das Wetter mitspielt, sollen die Arbeiten bis Freitag, 5. Dezember 2025, abgeschlossen sein.

Bereits im Vorfeld liefen umfangreiche Vorbereitungen: Ein Schwerlastkran wurde gestellt, der Bereich rund um den Turm gerodet und als Lagerfläche vorbereitet. Steinfindlinge sind in Abstimmung mit dem Forstbetrieb umgesetzt worden, zwei Liegebänke vorübergehend entfernt. Seit dem Start sind zudem zwei Hubarbeitsbühnen und ein Bauwagen im Einsatz.

Baubürgermeister Tobias Volle erklärt die Entscheidung: „Oberste Priorität hat für uns die Sicherheit aller – gerade in den winterlichen Wetterlagen.“ Ziel ist es, das Risiko zu minimieren, dass bei Stürmen Bauteile aufgrund vorhandener Schäden versagen. Nach den Planungen genügt ein Rückbau

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Wegen Holzerntearbeiten bleibt das Forststräßchen zwischen Dillweißenstein und Huchenfeld eine Woche gesperrt – Verkehrsteilnehmende müssen ausweichen.

Pforzheim. Das Forststräßchen zwischen Dillweißenstein, der B 463 und Huchenfeld wird von Montag, 8. Dezember, bis einschließlich Freitag, 12. Dezember 2025, voll gesperrt. Grund sind notwendige Holzerntearbeiten entlang der Strecke.

Die Sperrung gilt für den gesamten öffentlichen Verkehr. Verkehrsteilnehmende werden gebeten, den Bereich weiträumig zu umfahren und alternative Routen zu nutzen. Mit der Maßnahme soll die Sicherheit während der Arbeiten gewährleistet werden, da Maschinen im Einsatz sind und Bäume gefällt sowie abtransportiert werden.

Die Stadt bittet um Verständnis für die Einschränkungen während der fünf Betriebstage.

 

#Pforzheim #Dillweißenstein #Huchenfeld #Vollsperrung #Holzernte #B463 #Verkehr

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Ein neues Kinderbuch lädt dazu ein, Pforzheim aus der Perspektive von morgen zu sehen – mit Fantasie, Klimaideen und viel Herz.

Pforzheim. Wie könnte das Leben in der Stadt aussehen, wenn Menschen und Natur im Einklang leben? Diese Frage steht im Mittelpunkt des neuen Kinderbuchs „Als ich noch klein war“, das vom Amt für Umweltschutz Pforzheim konzipiert und von der Autorin Anne Böhme geschrieben wurde. Die Illustrationen stammen von Saskia Diederichsen.

Die feierliche Buchpräsentation findet am Freitag, 12. Dezember 2025, von 16 bis 18 Uhr in der Stadtbibliothek Pforzheim (Deimlingstraße 12) statt. Eingeladen sind Bürgerinnen und Bürger jeden Alters, um gemeinsam das „Pforzheim der Zukunft“ zu entdecken. Die Teilnahme ist kostenlos und ausdrücklich interaktiv: Besucherinnen und Besucher können ihre eigenen Ideen und Visionen zur Stadt von morgen einbringen.

Das Buch spielt im Jahr 2075 und erzählt aus der Perspektive von Oma Parvati sowie der Kinder Raja, Pedro

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Frisch erschienen und kostenlos: Der neue Kultur- und Stadtatlas lädt dazu ein, Pforzheim und die Region neu zu entdecken – mit Ideen, Orten und Projekten auf rund 100 Seiten.

Pforzheim. Der Kultur- und Stadtatlas ist zurück – und das bereits zum neunten Mal. In Kooperation mit dem Kulturamt Pforzheim und dem Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP) hat der Info Media Verlag die neue Ausgabe veröffentlicht. Die Auflage von 6.000 Exemplaren ist kostenfrei erhältlich und liegt ab sofort unter anderem bei der Pforzheimer Zeitung, der Tourist-Information, in den Rathäusern von Pforzheim und dem Enzkreis sowie in zahlreichen Kultureinrichtungen und Geschäften aus.

Auf rund 100 Seiten bietet die Broschüre einen umfassenden Blick auf die Kulturlandschaft Pforzheims und der Region Nordschwarzwald: von Naturerlebnissen über urbane Treffpunkte bis hin zu historischen Orten und zeitgenössischen Räumen. Der Atlas versteht Kultur dabei als Haltung – digital, vielfältig und nachhaltig – und stellt

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