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In Ispringen arbeitet eine Projektgruppe an Ideen für eine zukunftsfähige Gemeinde. Grundlage ist eine Bürgerbefragung. Eine Beteiligung ist möglich.


In der Gemeinde Ispringen ist die Projektgruppe „Alle für Ispringen, Ispringen für Alle“ aktiv. Ziel ist es, gemeinsam mit Bürgerinnen und Bürgern Ideen zur Weiterentwicklung der Kommune zu erarbeiten. Die Arbeit ist Teil des Projekts „Lebendige Kommune – Auf dem Weg zur Zukunftsfähigkeit“.

Ausgangspunkt der Initiative war eine Bürgerbefragung. Deren Ergebnisse dienten als Grundlage für die weitere Projektarbeit. Im Mittelpunkt stehen Leitgedanken, die eine langfristige Entwicklung der Gemeinde unterstützen sollen. Dazu zählen die Sicherung der Zukunftsfähigkeit, die Attraktivität des Wohnorts sowie die aktive Mitwirkung der Bevölkerung. Die Projektarbeit richtet sich ausdrücklich an Menschen aller Altersgruppen.

Innerhalb der Initiative arbeiten thematische Projektgruppen. Eine Gruppe befasst sich mit der Gestaltung eines barrierefreien Umfelds. Ansprechpartnerin ist Anke Kautz. Eine weitere Projektgruppe widmet sich der Vernetzung der Seniorenarbeit in Vereinen und

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Die Gemeinde Ispringen entwickelte sich von einer mittelalterlichen Siedlung zur modernen Wohn- und Dienstleistungsgemeinde.


Die Gemeinde Ispringen entstand an der Quelle des Kämpfelbachs. Der Ortsname wurde im Mittelalter als „Urspringen“ überliefert und verweist auf diese Lage. Die erste urkundliche Erwähnung Ispringens stammt aus dem Jahr 1272.

Eine Urkunde aus dem Jahr 1370 belegt, dass die Pfarrkirche Ispringen als Tochterkirche eines früheren Ortes namens Neidlingen galt. Neidlingen ging im Spätmittelalter unter. Ispringen übernahm in der Folge dessen siedlungsgeschichtliche Funktion. Das Patronatsrecht lag ab 1365 beim Dominikanerinnenkloster Pforzheim. Der Ort war zuvor von den Herren von Enzberg und von Löwenstein an das Kloster verkauft worden.

Nach der Reformation kam Ispringen unter die Herrschaft der Markgrafen von Baden. In der zweiten Hälfte des 16. Jahrhunderts wurde der lutherische Glaube eingeführt. Die konfessionelle Prägung wirkte über Jahrhunderte fort. Mitte des 19. Jahrhunderts wurde Ispringen unter Pfarrer Georg Friedrich Haag zu

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Austausch zu Therapie, Medikamenten und Krankheitsbewältigung im Bürgerhaus Regenbogen.


In Ispringen besteht seit zwölf Jahren eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Trigeminusneuralgie sowie deren Angehörige. Die Gruppe trifft sich an jedem letzten Dienstag im Monat, ausgenommen im Dezember, jeweils um 15:30 Uhr im Bürgerhaus Regenbogen am Dorfplatz 1. Darauf weist die Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfegruppen (KISS) hin.

Im Mittelpunkt der Treffen steht der Erfahrungsaustausch zu Behandlungsmöglichkeiten. Besprochen werden Therapien, Medikamente und deren Verträglichkeit, Kliniken, chirurgische Eingriffe sowie Strategien zum Umgang mit den Schmerzen im Alltag. Die Gespräche richten sich sowohl an Betroffene als auch an nahestehende Personen.

Trigeminusneuralgie ist eine neurologische Erkrankung, die mit sehr starken, meist einseitigen Gesichtsschmerzen einhergeht. Die Schmerzattacken treten blitzartig auf, werden als stechend oder elektrisierend beschrieben und dauern in der Regel Sekunden bis Minuten. Auslöser können alltägliche Handlungen wie Sprechen, Schlucken, Berührungen oder auch kalte Luft sein.

Die Erkrankung kann die

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Schülerinnen und Schüler können bis 11. Februar Beiträge digital einreichen.


Der Europäische Wettbewerb wird 2026 zum 73. Mal ausgeschrieben. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler aller Jahrgangsstufen. Das diesjährige Motto lautet „Dein Europa: Recht, Respekt – Realität?!“. Einsendeschluss für alle Beiträge ist der 11. Februar 2026.

Zur Auswahl stehen 13 Aufgaben, die auf vier Altersgruppen verteilt sind. Die Beiträge können in unterschiedlichen Formaten umgesetzt werden. Möglich sind unter anderem Bilder, Texte, Musik- oder Videobeiträge, Plakate sowie kreative Ausdrucksformen wie Poetry Slam. Die Aufgaben lassen Raum für eigene Ideen, Perspektiven und Visionen zum Thema Europa.

Im zurückliegenden Wettbewerb wurden 28 Schülerinnen und Schüler aus Pforzheim und dem Enzkreis ausgezeichnet. Darunter befanden sich mehrere Landespreise sowie zwei Bundespreise. Die Ergebnisse unterstreichen die regionale Beteiligung am Wettbewerb.

Die Einreichung der Arbeiten erfolgt zunächst ausschließlich digital. Die Anmeldung ist online vorgesehen. Betreuende Lehrkräfte müssen sich dafür auf der Plattform registrieren. Weiterführende

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Haushaltsänderungen beeinflussen die Abfallgebühren 2026 im Enzkreis.


Änderungen in der Haushaltsgröße wirken sich im Enzkreis unmittelbar auf die Abfallgebühren aus. Wer im Jahr 2025 Zu- oder Wegzüge im Haushalt hatte, sollte diese bis spätestens 19. Februar 2026 melden. Nur so können die Daten noch im aktuellen Abfallgebührenbescheid berücksichtigt werden.

Die Abfallgebührenbescheide werden ab dem 17. März 2026 an die Haushalte im Enzkreis verschickt. Sie setzen sich aus den tatsächlich angefallenen Gebühren für das Jahr 2025 sowie einer Vorausberechnung für das Jahr 2026 zusammen. Grundlage der Vorausberechnung sind die im Jahr 2025 gemeldete Personenzahl je Haushalt sowie die Anzahl der Leerungen der Rest- und Bioabfalltonnen.

Die Gebühren bestehen aus zwei Teilen. Ein Jahresbetrag richtet sich nach der Anzahl der im Haushalt lebenden Personen. Hinzu kommt ein Leerungsbetrag, der von der Art der Mülltonnen und der Zahl der Entleerungen abhängt. Sind alle relevanten Änderungen fristgerecht gemeldet, entfallen nachträgliche

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